Dioramen-Modellbau

Der Dioramenbau eignet sich unter anderem gut dazu, seine eigenen gestalterischen Fähigkeiten zu schulen und unterschiedliche Techniken auszuprobieren. Anders als bei größeren Anlagen kommt man schnell zum Ziel und mit jeder weiteren sammelt man wertvolle Erfahrungen. Das beginnt mit einem kleinen Bahndamm und reicht bis zum erweiterbarem Modul. Der Umgang mit dem Begrasungsgerät, das Modellieren von Felspartien und das Gestalten eines Bachlaufs man sich in kleinen Schritten aneignen. Falls nicht, dann können Sie auch gerne auf meine Hilfe zurückgreifen, ich fertige kleine Schaustücke auch im Kundenauftrag. Lassen Sie sich auch hier von den Fotos inspirieren. Ebenso kann ich Ihnen für Ihre Großanlage z. B. mit der Montage von Zubehör oder dem Bau von Gebäudemodellen behilflich sein.

Weitere tolle und mit viel Mühe beschriebene Bilder zum Thema Szenen finden Sie hier.

Stadt, Land & Fluss

Vielseitig verwendbar ist der recht alte Bausatz des Haltepunktes Stuttgart – Rohr von Kibri. Dieses Modell wurde in etlichen Details überarbeitet, so erhielten u. a. die zu tief sitzenden Flächen zwischen dem Fachwerk ( sog. Gefache ) bündige Füllungen mit entsprechend zurechtgebastelten Backstein- Zubehörplatten , Spur N von Vollmer. Das Umfeld mit dem gemeinsamen Wasser und Fußweg Durchlass entspricht allerdings nicht der Vorbildsituation. Die Br 93 stammt übrigens von Weinert.



93907 ist soeben in den Bahnhof eingefahren. Der Bahnhof „Eschbronn“ von Kibri diente als Basis für das Empfangsgebäude, allerdings mit komplett verputzten Ziegelwänden. Der Bau dieses Modells- mit kompletter Inneneinrichtung und der Ausgestaltung des Umfeldes, Vorplatz und Gleisseite sind im aktuellen Buch „große und kleine Bahnhöfe“ der Weltbild-Modellbahn-Edition ausführlich beschrieben.
Ein typischer Wochenmarkt bietet sich eigentlich immer für mehr oder weniger große Freiflächen an, egal ob Stadt oder Dorf .Für die Modellumsetzung bietet die Firma Preiser einiges an Zubehör an. Schöne Farbtupfer bilden neben den vielen Holzkisten immer wieder bunt gemischte Blumenkörbe .Basis für die Miniatursträuße sind auf Leimperlen aufgeschossene Grasfasern ,das Blütenflock von Silhouette wird mit einem Pinsel und etwas Mattlack quasi aufgemalt.



Beim Steilstreckeneisatz wie hier z.B. auch mit dem Schienenbus musste der Motorwagen immer talseitig gekuppelt sein um bei einem Kupplungsriss schlimme Unfälle zu vermeiden. Den kleinen Gepäckanhänger gibt es als Bausatz von Weinert, der VT95 stammt von Fleischmann.
Nochmals die Containerverladung, hier ist auch das angeschnittene Hafenbecken zu erkennen. Die leicht bewegte Wasseroberfläche entstand mit locker aufgewischtem Acryl- Softgel von Schmincke. Die Spundwände stammen von Brawa. Die Firma Brawa gab dieses Schaustück vor einiger Zeit bei mir in Auftrag.



Ein sehr schönes Schwarzwaldhaus mit Holzschindeldach, kleinem Glockenturm und verzierten Balkongeländern gibt es seit langer Zeit von Kibri. Das Modell wurde bereits als Rohbau komplett farblich überarbeitet, alle Fenster rückseitig um zwei Drittel dünner geschliffen, sowie die zu akkurat wiedergegebenen Dachschindeln komplett nachgraviert.

Bahnhöfe und Haltepunkte

Als die meisten Stellwerke noch mechanisch betrieben wurden sorgten Spannwerke für eine konstante Grundspannung der Drahtzugleitungen. Die beiden Signalspannwerke –links im Bild sind etwas höher als die Weichenspannwerke, zudem sind die Spannschenkel zum Gewicht hin gekröpft . Die filigransten Bauteile für mechanische Stellwerke führt nach wie vor die Firma Weinert.



Der Bahnsteig einer Stadtbahn: Während das Bahnsteigdach noch aus der Zeit der Jahrhundertwende stammt sind Blumenkübel und Doppelbänke typische Zutaten der fünfziger Jahre. Das Bahnsteigdach nach Vorbild der Berliner Wannseebahn war nahezu baugleich in ganz Deutschland anzutreffen. Messingprofile für die Dachkonstruktion muss man sich selbst besorgen.
Das Modell des Haltepunktes Pforzheim-Dillstein entstand als kompletter Selbstbau nach Originalzeichnungen. Beim Vorbild wurden Haupt und Nebengebäude bereits 1974 abgerissen, die ehemaligen Fundamente sind aber heute noch zu erkennen. Einen ausführlichen Baubericht zum Modell finden sie in der Zeitschrift „Modellbahn Schule“ Nr. 15



Nochmals der Ispringer Bahnhof, diesmal vom direkt anschließenden Bahnübergang betrachtet. Vorne rechts, gerade noch zu erkennen ist der Dienstraum des Fahrdienstleiters, hinten der Güterschuppen. Am Bahnhofsgebäude ist zeitgenössische Werbung sowie ein Emailwaschbecken (Weinert) angebracht. Die typischen Leuchtstofflampen im Stil der fünfziger Jahre gibt es von Vissmann.
Der Haltepunkt Stuttgart-Rohr nochmals aus etwas anderem Blickwinkel. Gleich müsste der Nahverkehrszug einfahren.

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