Supern/Weathering
Warum eigentlich Fahrzeuge oder Gebäude supern?
Auch in der Modellbahnszene gibt es unterschiedliche Sparten, bei den einen steht das Sammeln und Spielen im Vordergrund, bei vielen anderen ist es der Wunsch nach immer perfekteren Modellen, wobei man auf das Spielvergnügen letztendlich auch nicht verzichten will. Anders als beim reinen Plastikmodelbau funktionieren die Dampf-, Diesel- und Elektroloks und Dank der Digitaltechnik lässt sich auch das Fahrverhalten des Vorbildes nachahmen. Fertigungsbedingt müssen bei Großserienmodellen Kompromisse eingegangen werden, das betrifft oft vereinfacht wiedergegebenen Details wie z. B. angeformte Griffstangen am Wagenkasten oder das Weglassen von Kupplerhandgriffen usw. Firmen wie Weinert haben sich auf solche Zurüstteile spezialisiert, so dass heutzutage so ziemlich alles nötige erhältlich ist. Vor dem Zurüsten ist oftmals ein langfristiges Abrüsten notwendig, was natürlich etwas Übung im Umgang mit Stichel, Schmirgellatte und Glasfaserstift erfordert. Zudem sollte eine Grundausstattung an Werkzeugen und Hilfsmittel vorhanden sein, beispielsweise auch ein Lötstation und Spritzpistole samt Kompressor.
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Referenzarbeiten
| Hobbytrade fertigt Loks und Wagen nach dänischen Vorbildern, so auch diese leichte Diesellok in schmuckem Grün. Das Modell erhielt ein neues Farbfinish mit dezenten Betriebsspuren, der Innenraum des Führerstandes erhielt – wie beim Vorbild eine hellgraue Spritzlackierung. |
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Die E40 ist rein äußerlich gesehen baugleich mi der E10, verfügt aber wegen der anderen Getriebeauslegung über eine niedrigere Endgeschwindigkeit. Das hervorragend detaillierte Roco Modell nach einer farblichen Superung , sowohl äußerlich als auch im Bereich der Führerstände. |
| Die E41 ist etwas kürzer als die E40, sie wurde als Universallokomotive für die Beförderung von Gütern und Personenzügen- auch für Nebenstrecken entwickelt. Die ersten Serien erhielten noch die elegante blaue Lackierung, alle anderen Loks wurden im üblichen Grün abgeliefert .Zur farblichen Superung gehörte u.a. ein Aufhellen der Grundfarbe, typische Betriebsspuren finden sich vor allem auf dem Dach und am Fahrwerk. Das Gehäuse ist im Bereich der beiden Führerstände beigefarben lackiert. |
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Eine Fleischmann BR39 mit typischen Betriebsspuren . Das Fahrwerk wirkt durch die dunkle Schattierung –hauptsächlich nach innen hin wesentlich plastischer. Der Tender ist mit echter Kohle bestückt, die feinen – nur 2,2 mm breiten bzw. schmalen Radsätze stammen aus der Werkstatt von Holger Gräler. |
| Eine FleischmannBR41 mit stärkeren Betriebsspuren „zurecht geschminkt“. Das leuchtende rot wirkt nach langjährigem Einsatz bereits stark ausgeblichen, austretendes Wasser hat am Kessel und den Zylindern Kalkspuren hinterlassen. Auch diese Lok hat schmale Neusilber-Tauschradsätze aus der Werkstatt Gräler erhalten. Hinter der Lok läuft übrigens ein Fährbootwagen mit typisch schmalem Lichtraumprofil. |
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Eine Vorserien E03 von Roco, zu erkennen am einfachen Lüfterband. Auch hier erhielten nur der Dachbereich und das Fahrwerk typische Betriebsspuren. |
| Ein schwerer Ölzug, gezogen vom deutschen Krokodil, der BR 94. Die Kesselwagen von Roco und Piko entsprechen der Kriegsbauart. Der Piko Wagen (Bildmitte) wurde mit Ätzteilen von Kuswa- Modellbau verfeinert. |
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Aufgrund der halbierten Rauchkammertür sofort als ehemalige Stromlinienlok zu entlarven, die 03 10 in der frühen Ausführung der deutschen Bundesbahn. Immer wieder attraktiv wirkt eine dezente, nach innen hin abgedunkelte Schattierung der roten Fahrwerksteile bei Dampfloks. Das Lokgehäuse selbst sollte nicht zu schmuddelig erscheinen, da auch diese Lokomotiven sehr gepflegt wurden. Dezente Verschmutzung am Kesselbauch direkt hinter der Rauchkammer und dezente mit Hochglanzlack betonte Partien entlang des Kessels und am Führerhaus sorgen für einen realistischen Eindruck des Modells. Die Radsätze stammen übrigens auch aus der Werkstatt von Holger Gräler bzw. Schmaler. |
| Schwere Lok für schwere Züge, die E 94 von Roco, auch deutsches Krokodil genannt. Das ausgeblichene Chromoxydgrün und die Verschmutzungen des Daches und der Fahrwerksteile prägten das Bild der E 94 vor allem gegen Ende der Epoche 4. Hinter der Lok läuft ein Bahntransportwagen von Piko in typisch ozeanblauer Farbgebung. |
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Wirkt auf den ersten Blick wie eine E 41, ist aber etwas länger – die E 10 von Roco. Auch hier mit etwas aufgehellten Lokkästen und den üblichen Betriebsspuren an Dach und Fahrwerk. Geätzte Lokschilder liegen dem Modell bei. |
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Warum eigentlich Fahrzeuge oder Gebäude supern?
Auch in der Modellbahnszene gibt es unterschiedliche Sparten, bei den einen steht das Sammeln und Spielen im Vordergrund, bei vielen anderen ist es der Wunsch nach immer perfekteren Modellen, wobei man auf das Spielvergnügen letztendlich auch nicht verzichten will. Anders als beim reinen Plastikmodelbau funktionieren die Dampf-, Diesel- und Elektroloks und Dank der Digitaltechnik lässt sich auch das Fahrverhalten des Vorbildes nachahmen. Fertigungsbedingt müssen bei Großserienmodellen Kompromisse eingegangen werden, das betrifft oft vereinfacht wiedergegebenen Details wie z. B. angeformte Griffstangen am Wagenkasten oder das Weglassen von Kupplerhandgriffen usw. Firmen wie Weinert haben sich auf solche Zurüstteile spezialisiert, so dass heutzutage so ziemlich alles nötige erhältlich ist. Vor dem Zurüsten ist oftmals ein langfristiges Abrüsten notwendig, was natürlich etwas Übung im Umgang mit Stichel, Schmirgellatte und Glasfaserstift erfordert. Zudem sollte eine Grundausstattung an Werkzeugen und Hilfsmittel vorhanden sein, beispielsweise auch ein Lötstation und Spritzpistole samt Kompressor.